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Die Luftvergolderin

Die Königin im goldenen Käfig: das mitreißende Schicksal der Anna von Ungarn.

Als der große Kaiser Maximilian die junge Anna von Ungarn heiratet, ist er 56 Jahre alt, seine Braut gerade einmal zwölf. Wenige Jahre später stirbt der Habsburger – zurück bleibt Anna. Noch trauert sie um ihren verstorbenen Mann, da sitzt sie 1521 schon Porträt für die Suche nach dem nächsten: Ein Brautbild soll sie von ihrer schönsten Seite zeigen.

Eintauchen in das Leben einer Frau und Herrscherin am Hof der Habsburger
Zwischen politischem Kalkül und ihrem persönlichen Anspruch muss die gebildete junge Frau ihren eigenen Weg finden. Was für ein Leben hatte Anna? Wie hat sie geherrscht? Was hat sie bewegt? Und welche Rolle spielte dabei ihr Brautbild, das Jahrhunderte später wieder auftaucht?

Ein Gemälde erzählt vom Lebensweg einer Königin
Mit sinnlicher Sprache, eindrücklichem Zeitkolorit und großer Einfühlungskraft zeichnet Jeannine Meighörner das Leben der Anna von Ungarn in der ersten großen Blütezeit der Habsburgermonarchie nach. Ein mitreißender historischer Roman über eine mutige Frau und die betörende Magie der Kunst.

Leseprobe

Zehn Sonnen

Sie ist nichts als Gold und Licht. Selbst der Staub um sie schimmert, als vergolde sie die Luft. Dabei ist die Luftvergolderin jung: ein Mädchen mit einer Goldhaube, unter der goldblondes Haar hervorblitzt, ihr Kleid ist mit Sonne aus Goldfäden bestickt, ihr Hals mit Juwelen geschmückt. Ein Flirren und Glitzern erfüllt den Raum. Ein Funkeln und Glimmen.

„Falscher Zauber“, flüstert ein Betrachter der Szene. Das Mädchen spielt eine Himmelskönigin – oder was es dafür hält: Es geht nicht, es schreitet, alles gerät zur Pose. „Mich täuschst du nicht, Beobachten ist mein Beruf!“ Noch im Flüstern zählt der Mann auf der Brust des Mädchens zehn feuerzüngelnde Sonnen und er erkennt, das es geweint hat. Heimlich geweint. Nun schmollt es mit dem Schmollmund eines Kindes. Irgendeines Kindes mit einer fleischigen Unterlippe.

Plötzlich geht ein Ruck durch die zarten Glieder. Das Schmollen weicht einem Lächeln. doch die Augen bleiben starr.

„Deine Augen, in der Farbe von tiefem Wasser, sind das Ehrlichste an dir“, wispert der Betrachter mit gedämpfter Stimme.

Aber was ist schon ehrlich in der Hofburg zu Innsbruck? Menschen buckeln vorne und schmähen das Mädchen hintenherum als „goldene Gans“. Wohl meinend, es wüsste dies nicht und wäre zu jung für die Wahrheit. Ihre Wahrheit. Und überhaupt: Es ist eine Fremde.

Mit dem Tod Kaiser Maximilians I. im Winter 1519 versank eine Welt mit ihm in einem Gerangel um Macht. Nun, im zweiten Jahr danach, meint die Luftvergolderin, ihr stünde wieder eine Hauptrolle zu. Sie war Maximilians Braut …

Das fliehende Herz.

Sisis Schicksalstage in Tirol

Kaiserin Sisi – eine Ikone, die bis heute die Herzen der Menschen bewegt. Jeannine Meighörner erzählt mit großer Hingabe und beeindruckender Sachkenntnis von vier bislang kaum bekannten Episoden der Märchenkaiserin – vier Besuche in Tirol, von denen jeder das Siegel ihres ungewöhnlichen Lebens trägt: Sisi als elfjähriges Naturkind, das die Mutter als Heiratspartie zur Schau stellt; dann zwei Mal als erwachsene Monarchin, die mit der Rolle als Kaiserin und Ehefrau an der Seite Franz Josephs hadert und vor der Öffentlichkeit flieht; zuletzt als Opfer des Genfer Mordanschlags, mit dem sie endgültig als Legende in die Geschichte eingeht …

Haymon Verlag, 2017

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Sisi international

Sisi w Tyrolu (Polen)

In Polen als Bestseller im Weihnachtsgeschäft: „Das fliehende Herz“ als Liebesgabe unterm Tannenbaum.

Sissi Tirolban (Ungarn)

„Das fliehende Herz“ läuft nun auch in Ungarn. Das freut mich als Autorin besonders, denn die Liebe Sisis zu den Ungaren war ja bekannt.“

Speranza

Ein Leben im Schatten des Unglücks von Longarone

Am 9. Oktober 1963 machte eine 140 Meter hohe Flutwelle das oberitalienische Städtchen Longarone dem Erdboden gleich. Sie riss Familien, Zukunfstpläne und Träume mit sich – auch jene der blutjungen Clara und ihres Mannes Riccardo.

Einfühlsam, bewegend und authentisch erzählt Jeannine Meighörner die wahre Geschichte eines Paares, das die Zuversicht auch im Angesicht der Katastrophe nicht verliert und sich eine neue Existenz aufbaut – voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft, aber ohne den Schatten des Unglücks jemals ganz abwerfen zu können.

Haymon-Verlag, 2014

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Die Wolkenbraut.

Das Leben der Philippine Welser.

Die Begegnung zweier außergewöhnlicher Menschen: Philippine Welser, die Augsburger Kaufmannstochter, die Ferdinand II. heimlich zu seiner Frau nahm, und Thomele, den berühmtesten Hofzwerg seiner Zeit, verbindet eine besondere Freundschaft. Jeannine Meighörner erzählt die Geschichte einer starken Frau, die als Außenseiterin eigenständig und mutig ihren Weg ging, an ihrer geheimen Liebe festhielt und dabei nicht nur Schloss Ambras zum Leben erweckte.

Haymon-Verlag, 2013

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Starkmut.

Das Leben der Anna Hofer

Anna Hofer (1765-1836) geriet im Schlagschatten der Denkmäler ihres Mannes Andreas Hofer in Vergessenheit. Vielleicht auch deshalb, weil die Schicksalsgefährtin des Freiheitskämpfers etwas wagte, was einer Frau nicht zustand: Selbstbehauptung. Auf erschütternde Weise zeigt ihr Leben, was es bedeutet, wenn Krieg über eine Familie hereinbricht. Als Gefährtin eines Anführers war ihr Los schwerer als das anderer „Kriegerfrauen“. Von seinem Triumph fiel kein Glanz auf sie. Seine Verhaftung hingegen teilte sie mit ihm. Auch damit bewies Anna Hofer beispiellosen Mut und feste Entschlossenheit.

Löwenzahn, 2009

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Was ich als Frau dafür halte. Sophie von La Roche…

Deutschlands erste Bestsellerautorin

Als Sophie von La Roche 1783 ihre Frauenzeitschrift „Pomona für Teutschlands Töchter“ ankündigte, die erste Europas, war dies eine Sensation. Doch Sophie von La Roche war häufig die Erste: ihre „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ (1771) war der erste deutsche Bestsellerroman, auch wurde die ehemalige Hofdame als Bergsteigerin, Reiseschriftstellerin und die erste Frau, die in Deutschland einen literarischen Salon eröffnete, berühmt. Nicht nur der junge Goethe und Schiller bewunderten sie. Jeannine Meighörner erweckt eine der faszinierendsten Frauen des 18. Jahrhunderts wieder zum Leben.

Sutton-Verlag, 2006